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PRESSEMITTEILUNG:

01. August 2017
Autoindustrie der Zukunft:

Streetscooter sind ein Musterbeispiel für Elektormobilität

Sie schaffen die Voraussetzung für umweltfreundliches Autofahren, sorgen dafür, dass in der Region wieder Arbeitsplätze entstehen und sie sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass „E-Mobilität aus Aachen“ zu einem Verkaufsschlager geworden ist. Die Rede ist von Talbot Services, die an der Jülicher Straße die Streetscooter herstellen.

SPD-Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries ist auf Einladung von Bundestagsabgeordnete Ulla Schmidt nach Aachen gekommen, um die Produktionsstätte der Streetscooter als Musterbeispiel der Elektormobilität kennenzulernen. „Aachen mit seiner RWTH ist das beste Beispiel dafür, dass man Forschung und Produktion fabelhaft an einem Ort bündeln kann“, ist Zypries begeistert. Die Idee für den Streetscooter, nämlich Elektromobilität bereits ab kleinen Stückzahlen wirtschaftlich attraktiv zu gestalten, ist 2010 an der RWTH Aachen geboren. Heute, nur wenige Jahre später, bringt Talbot Services für seinen Großkunden Deutsche Post DHL ein ökonomisch erfolgreiches Auto auf die Straße.

„Wenn man bedenkt, welchen Weg das Unternehmen gegangen ist, dann kann man nur den Hut ziehen“, erinnert sich Ulla Schmidt zurück. Vier Jahre nach der wirtschaftlichen Krise des Traditionsunternehmens Bombardier kann „Aachen heute stolz darauf sein, Produktionsstandort der deutschlandweit bekannten Streetscooter zu sein“, so die Bundestagsvizepräsidentin.

Inzwischen werden am alten Traditionsstandort für Automobile jeden Tag 25 nagelneue Elektrofahrzeuge fertiggestellt. Nach der Sommerpause wird die Schlagzahl verdoppelt, dann rollen täglich 50 Streetscooter aus den Werkshallen. Rund 100 neue Mitarbeiter wurden jüngst dafür eingestellt – darunter auch einige Frauen, erzählt Dirk Reuter, Geschäftsführer von Talbot Services. Das zeigt: E-Mobilität schafft Arbeitsplätze. Aachen macht vor wie es geht.

Langfristig sollen bis zu 50.000 Elektromobile pro Jahr angefertigt werden. Dabei ist es von zentraler Bedeutung, dass die Technologie zum Auftraggeber passt, weiß Fabian Schmitt, CTO bei Streetscooter: „Kleinere Stückzahlen erfordern kreativere Umsetzungsprozesse, um umweltschonend und effizient zu produzieren. Das gelingt uns in Aachen auf hervorragende Weise“, so Schmitt. Eine Erweiterung des Werksgeländes ist bereits geplant.