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17. Juli 2017
Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

AWO Aachen-Stadt als zukunftsfähiges Unternehmen ausgezeichnet

Die Arbeitswohlfahrt Kreisverband Aachen-Stadt gehört zu den 100 ersten Absolventen des Audits „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). Als einziger AWO-Kreisverband im Bundesgebiet konnte er sich mit seiner Bewerbung durchsetzen und nahm von August 2015 bis Februar 2017 am Projekt des Bundesarbeitsministeriums teil, das Arbeitgeber sowie Beschäftigte dabei unterstützt, ein besseres Arbeitsumfeld zu entwickeln. „Das ist ein toller Erfolg, auf den wir als AWO sehr stolz sind“, so Gabriele Niemann-Cremer, Geschäftsführerin des Kreisverbandes Aachen-Stadt.

Nachdem Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles bereits Ende Juni in Berlin die insgesamt 25 ausgewählten Unternehmen bzw. Verwaltungen mit dem Prädikat der „zukunftsfähigen Unternehmenskultur“ ausgezeichnet hatte, hatte der Vorsitzende der AWO Aachen-Stadt, Karl Schultheis, nun persönlich die Ehre, die verliehene Abschlussurkunde des Audits von Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt entgegenzunehmen.

Mit der Auszeichnung wird die Arbeiterwohlfahrt für ihr Engagement für mitarbeiterorientierte Arbeitsbedingungen gewürdigt. Gerade in den letzten fünf Jahren war die Arbeiterwohlfahrt von vielen strukturellen Veränderungen betroffen. Um die Beschäftigten aus allen Geschäftsbereichen für einen Modernisierungsprozess zu gewinnen, wurden zu Beginn des Projekts alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einer Befragung beteiligt. Ziel war es, die Arbeitsbedingungen für die heute rund 200 Beschäftigten zu verbessern und veraltete Verbandsstrukturen zu einem modernen und wirtschaftlichen Sozialverband weiterzuentwickeln. In einer Projektgruppe erarbeiteten Beschäftigte und Führungskräfte gleichermaßen einen Maßnahmenkatalog, der sowohl ein gesundheitliches Präventionsprogramm als auch Möglichkeiten der Fortbildung und Qualifizierung beinhaltet.

„Attraktive Arbeitsbedingungen sind heute mehr denn je ein Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. Gerade im Rennen um die besten Köpfe müssen wir viel mehr in Qualifizierung investieren“, weiß Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt: „Die AWO Aachen-Stadt zeigt, wie es geht: Mit Investitionen in Fortbildung, Digitalisierung und Verbesserungen von Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt sie als Arbeitsgeberin wettbewerbsfähig.“

Darauf will sich die Arbeitswohlfahrt in Aachen jedoch nicht ausruhen: „Diese Auszeichnung ist für uns Anerkennung und gleichzeitig Ansporn, weiterzumachen. Die Einbindung des Ehrenamts in einen solchen Prozess halte ich im nächsten Schritt für erforderlich“, so Karl Schultheis.