Mein Wahlkreis
Ein Tag mit Ulla Schmidt im WahlkreisSamstagmorgen 8:00h: Rudi Dujkovic, Betriebsrat der Immark Aachen, empfängt Ulla Schmidt vor dem Werkstor des Philips-Konzerns in Aachen. Im Jahre 2003 wurde hier die Bildröhrenfabrik des LG.Philips Joint Ventures geschlossen und im Jahr 2006 meldete auch die Glasfabrik Konkurs an. Schon damals hatte sich Ulla Schmidt intensiv für die Beschäftigten eingesetzt und für viele Arbeitnehmer konnte eine Lösung gefunden werden. Es wurde eine neue Firma angesiedelt, die Immark Aachen, die im Bereich der Aufbereitung und Entsorgung von ausgedienten Elektrogeräten neue Arbeitsplätze geschaffen hat. An diesem Morgen kann sich Ulla Schmidt über die Erfolge des neuen Unternehmens informieren und die weitere Strategie besprechen, damit der Standort auch in Zukunft gesichert bleibt.
Von hier aus geht es weiter zum Brustsymposium des Aachener Brustzentrums am Marienhospital. Hier treffen sich Fachleute aus Wissenschaft und Praxis um über neue Therapien der Brustkrebsbehandlung zu diskutieren. Ulla Schmidt hat hier ein Heimspiel. Nicht nur weil sie das Marienhospital gut kennt, sondern auch weil sie sie sich bereits seit Jahren mit dem Thema auseinander setzt. Als Gesundheitsministerin konnte sie vor allem im Bereich der Vorsorge und der Mammographie Fortschritte erreichen. Die Experten nahmen ihren Fachvortrag daher auch mit viel Wohlwollen auf.
Die nächste Station liegt mitten in der Innenstadt. Als Aachener Abgeordnete hat Ulla Schmidt mit dafür gesorgt, dass in Aachen das Projekt „krass“ auf den Weg gebracht wurde. Die Bundesregierung fördert mit diesem Projekt die Wiedereingliederung älterer Arbeitssuchender in den Arbeitsmarkt. Aus diesem Projekt ist nun eine kreative Idee entstanden, nämlich der „Markt 50 Plus“. In den Geschäftsräumen in der Kleinmarschierstrasse werden Produkte verkauft, die auf ältere Kundschaft zugeschnitten sind. Dazu gibt es ein Café um in gemütlicher Atmosphäre die Kundschaft beraten zu können. Ulla Schmidt ist begeistert von der Idee und freut sich dieses Ladenlokal zu eröffnen. Denn sie weiß, dass unsere Gesellschaft zwar immer älter wird, die Wirtschaft aber diese Zielgruppe der älteren Menschen – man nennt sie den „Silvermarket“ – noch nicht vollständig entdeckt hat.
Dann geht es weiter in Richtung Boxgraben. Nach langen Umbauten öffnet das Haus Cadenbach heute wieder die Türen. Unter dem Motto „Ein Zuhause im Alter“ bietet die Medizinisch-Geriatrische Rehabilitationsklinik des Luisenhospitals nun 72 Pflegeplätze für Senioren. Nach der feierlichen Wiedereröffnung, bei der Ulla Schmidt auch noch mal über die Absichten der Pflegereform referierte, konnte sich die Ministerin bei einem Rundgang einen Eindruck des gelungenen Umbaus verschaffen. Besonders angetan hatten es ihr die gemütlichen Kaminzimmer, die das Motto „Ein Zuhause im Alter“ lebendig werden lassen.
Dann wird es Zeit für den nächsten Termin: Bei einem leckeren Stück Reisfladen und einem Latte Macciato trifft sich Ulla Schmidt mit Heinz Dewitt im ältesten Kaffee-Haus Aachens. Herr Dewitt fliegt als Rettungssanitäter mit dem Hubschrauber zu Noteinsätzen und hatte die Gesundheitsministerin um ein Gespräch über seinen Berufsstand gebeten. Nach diesem persönlichen Austausch ist er sehr zufrieden und Ulla Schmidt muss gleich zum nächsten Termin. Aber auch auf diesen freut sich die Aachenerin. Die Zeitung möchte ein Interview zum Thema Organspende machen. Das Thema liegt Ulla Schmidt schon lange am Herzen und sie weiß, dass nur gute Öffentlichkeitsarbeit die Spenderzahlen vergrößert.
Am späten Nachmittag geht es dann wieder zum Flughafen. Am Abend gehen die Termine in Berlin weiter. Aber es war ein schöner Tag in Aachen, mit vielen Begegnungen, Gesprächen und Eindrücken.